Autoimmunerkrankungen
Informationen über die Autoimmunerkrankung Colitis ulcerosa
Unter Colitis ulcerosa versteht man eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung,
bei der der Mastdarms und Dickdarms mit Entzündungen befallen ist.
Im Gegensatz zur Krankheit Morbus Crohn breitet sich die Entzündung kontinuierlich vom Mastdarm beginnend,
aus und ist auf die Darmschleimhaut (Mukosa und Submukosa) beschränkt. Die Krankheit startet im Analbereich
und tastet sich immer weiter in den Oralbereich vor.
Es gibt in etwa fünf Neuerkrankungen auf 100.000 Einwohnern pro Jahr, wobei Frauen und Männer gleich oft
betroffen sind. Meistens tritt die Colitis ulcerosa zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf.
Man vermutet, dass die Ursache dieser Autoimmunerkrankungen eine genetisch prädisponierte, krankhaft
gesteigerte Immunreaktion gegen die Darmflora ist. Das ist letztendlich aber noch nicht eindeutig geklärt.
Als Symptome treten immer wieder aufkehrende Durchfälle (Diarrhoen), Darmblutungen, Koliken, Blähungen und
erhöhte Stuhlfrequenz (bis zu 40 Mal am Tag in akkuten Phasen) auf.
Der Arzt stellt die Diagnose durch eine Darmspiegelung. Die Krankheit ist nicht heilbar. Die Symptome können durch Medikamente
lediglich gelindert werden.
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